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Umstieg von Microsoft Outlook 2007 auf Mozilla Thunderbird 9 (+ Lightning) – Tipps und Test

Vor einigen Monaten als das neue Thunderbird veröffentlicht wurde, habe ich mich bereits einem Test ergeben. Aufgrund der damals noch nicht so ausgereiften Kalenderintegration und einiger anderer Makel, bin ich dann aber wieder beim altbekannten Outlook gelandet.

Nun habe ich den Umstieg erneut versucht und war positiv überrascht. Wer überlegt seinen Mail Client zu wechseln, beispielsweise von Outlook 2007 auf 2010 umzusteigen, sollte sich vorher auf jeden Fall Thunderbird ansehen!

Die Oberfläche

Sehr aufgeräumt und modern gehalten und in großen Teilen anpassbar. Sehr gute Themes sind ebenfalls verfügbar. Dank Thunderbird Conversations, erreicht man nochmal ein ordentliches Plus an Usability. Nachrichten werden in der von Google Mail bekannten Conversation Struktur dargestellt. Außerdem splittet das Add-On die Posteingänge von der restlichen Ordnerstruktur ab und positioniert diese oberhalb. So erhalten wir optisch einen Posteingang, sehr angenehm nicht zwischen mehreren wechseln zu müssen, was aber auch weiterhin möglich ist.

Wie auch in Firefox kann die Hauptsymbolleiste frei bestückt werden, dazu einfach einen Rechtsklick in einen freien Bereich der Leiste machen und „Anpassen“ wählen. Nun kann per Drag’n’Drop ausgetauscht werden.

Um dem Beitragstitel noch gerecht zu werden: Wer das Outlook Layout vermisst klickt: Menü -> Ansicht -> Fensterlayout -> 3-Spalten-Ansicht.

Empfohlene Add-Ons:

  • Thunderbird Conversations
  • Compact Menu
  • Minimize on Start and Close
  • Theme: TT DeepDark

Benutzerfreundlichkeit

Der Einrichtungsassistent wurde zur Vorgängerversion krass vereinfacht, anfangs zu krass, denn man konnte per Assistent quasi nur Standardmailanbieter nutzen. Dies wurde nun behoben, der Assistent bietet erweiterte Einstellungsmöglichkeiten, bleibt dabei aber schlank und verständlich. Gleiches gilt für Thunderbird selber, eine wie ich finde sehr gelungene aufgeräumte Oberfläche. Alles ist klar verständlich, der Add-On Manager ist jetzt hübsch integriert worden, die Schnellfilter über der Mail Liste sind ungemein hilfreich und der Umgang mit Schlagwörtern ist gut.

Empfohlene Add-Ons:

  • Send Later
  • Auto Compress File

Kalender

Wer Google Calendar nutzt wird sich freuen, die Integration ist spitzenmäßig. Dank CalDAV kann man sich seine Kalender wunderbar zusammenstellen, seien es einfach getrennte Kalender Privat / Beruflich, oder auch die Integration von Feiertagen, etc.

Da die generelle Nutzung von Lightning als Kalender nicht wirklich kompliziert ist, möchte ich im Folgenden eine Kurze Einweisung in die Einbindung von CALdav Kalenderressourcen bieten.

Einrichtung von CalDAV Kalendern (am Beispiel Google Calendar)

  1. Das AddOn „Lightning“ installieren und Thunderbird neu starten
  2. Kalender aufrufen
  3. Links im Kalenderbaum einen Rechtsklick machen und „Neuer Kalender“ wählen
  4. Im Assistenten wählen wir „Netzwerk“
  5. Im folgenden „CalDAV“
  6. Nun muss unten die Adresse des CalDav Kalenders eingetragen werden, hierzu gehen wir in den Google Mail Einstellungen auf den Tab „Kalender“ und wählen hier den zu integrierenden Kalender aus. Unten steht nun die „Kalenderadresse“. Diese fügt ihr in folgenden Link ein: „https://www.google.com/calendar/dav/KALENDERADRESSE/events“ und dieser wiederrum ist nun bei Thunderbird als Adresse einzutragen.
  7. Mit weiter bestätigen. Ist der Assistent beendet, einen Rechtsklick auf den soeben eingerichteten Kalender machen und „Externe Kalender neu laden“ wählen
  8. Der Kalender sollte nun geladen werden
  9. Nach Abschluss empfiehlt sich nochmals in die Eigenschaften des eingerichteten Kalenders zu gehen und den Cache zu aktivieren.

Auf diese Weise können beliebig viele Kalender hinzugefügt werden. TIPP! In Googlemail selber gibt es vorgefertigte Kalender, wie z. B. Feiertage, zu finden in der linken Seitenleiste im Google Calendar unter „Weitere Kalender (Pfeil)“ -> „In interessanten Kalendern suchen“. Gewünschten Kalender abonnieren, dieser taucht in der linken Seitenleiste auf, über Pfeil -> Einstellungen kann man wie oberhalb beschrieben die Kalender ID herausfinden und in Thunderbird integrieren.

Empfohlene Add-Ons:

  • Lightning

    Automatischen Neustart von Windows 7 nach Update verhindern

    Windows 7 zeigt ein ärgerliches Standardverhalten nach automatischen Updates, es startet unaufgefordert das System neu. Sehr ärgerlich wenn man den PC länger unbeaufsichtigt lässt und beispielsweise eine mehrere Stunden dauernde Video Codierung abgebrochen wird. Dieses Verhalten lässt sich mit relativ geringem Aufwand abstellen.

    1. Start -> „regedit“ ins Suchfeld tippen und per Enter bestätigen
    2. Im Registrierungseditor zu folgendem Pfad navigieren: „HKEY_LOCAL_MACHINE -> SOFTWARE -> Policies -> Microsoft -> Windows 
    3. Sicherstellen das der Ordner „Windows“ markiert ist, dann im rechten Bereich (auf der freien Fläche) Rechtsklick -> Schlüssel -> Bezeichnung: „WindowsUpdate“
    4. Im neu erstellten Schlüssel erstellen wir einen weiteren namens „AU“
    5. In diesem erstellen wir nun einen neuen „DWORT-Wert (32-Bit)“ mit der Bezeichnung „NoAutoRebootWithLoggedOnUsers“
    6. Wir öffnen den neuen Wert durch Doppelklick und setzen die Einstellung auf „1“ 
    7. Nun kann der Registrierungseditor geschlossen werden, nach dem nächsten Neustart ist die Einstellung aktiv und Windows sollte nach Updates nicht mehr von selbst neu starten

     

      Platzsparendes Captcha (in kleinst-Formularen)

      Bei einem Drupal Kunden bestand vor kurzem die Notwendigkeit ein kleines Kontaktformular im Footer mit einem Captcha zu versehen. Captchas sind naturgemäß nun meist eher unschön anzusehen und nehmen relativ viel Platz in Anspruch. Die Idee war nun das Captcha bei Klick auf den Submit-Button über dem Formular einblenden zu lassen, so bleibt die ursprüngliche Optik erhalten und es muss kein zusätzlicher Platz geschaffen werden.

      Das ganze wurde nun per jQuery umgesetzt, welches natürlich ein Fallback für nicht-JavaScript-User notwendig machte. Hier passiert dann ganz einfach folgendes: Das Captcha ist standardmäßig per CSS ausgeblendet, jQuery blendet dieses erst ein. Erfolgt keine Captcha Angabe wird man auf eine Formularseite weitergeleitet (die Eingaben bleiben selbstverständlich erhalten), auf welcher man das Captcha dann eingeben muss.

      Unterhalb ist der entsprechende jQuery Code zu finden mit dem die Lösung umgesetzt wurde. Das hinzufügen eines Fake-Captcha-Buttons war leider notwendig, da sich herausgestellt hat, dass einige Browser keine Click-Events auf deaktivierte Buttons akzeptieren (Ziel war, den Button zu deaktivieren um das Absenden des Formulars zu verhinder, bis das Captcha eingegeben wurde).

      (function ($) {
      	Drupal.behaviors.captchaRequest = {
      		attach: function(context, settings) {
      			$('#footer #webform-client-form-4 .captcha').append($('#webform-client-form-4 #edit-submit--2'));
      			$('#footer #webform-client-form-4').append('<span id="captcha-request">Absenden</span>');
      			$('#footer #webform-client-form-4 #captcha-request').click(function() {
      					$('#footer #captcha-request').remove();
      					$('#footer #webform-client-form-4 .webform-component').hide();
      					$('#footer #webform-client-form-4 .captcha').show();
      			});
      		}
      	};
      })(jQuery);
      

        Thunderbird lässt nur noch IMAP und POP3 als Host-Prefix zu

        Update: Die beschriebene Vorgehensweise ist nicht mehr notwendig, der Assistent bietet nun erweiterte Einstellungsmöglichkeiten.

        Ich wollte mir nach einigen Jahren Outlook mal wieder Thunderbird anschauen, man möchte ja wissen was da so Sache ist inzwischen. Optisch war ich erstmal sehr angetan, allerdings haben die Herrschaften einen fatalen Fehler begangen, der erzwungene Konto-Assistent verbietet Nutzern deren Host-Adresse nicht mit „IMAP.“ oder „POP3.“ beginnt das nutzen von Thunderbird. Im wahrsten Sinne des Wortes ziemlich beschränkt. Das einige Webserver auch gerne mal mit „mail.“ beginnen ist bei Mozilla offenbar unbekannt. Natürlich ist es für den DAU so einfacher, in der Hinsicht ist das ein wunderbarer Assistent, nur sollte man bei diesem Auswahlfeld dann auch schlicht eine leere Auswahl schaffen, die ermöglicht einen anderen Prefix mit in das Server-Adressfeld zu bringen.

        Die Lösung des Problems ist die Einrichtung eines Mail Kontos von einem bekannten Provider, beispielsweise Google-Mail. Dannach kann man Login und Serveradresse einfach in den Kontoeinstellungen anpassen.

          Silbentrennung per JavaScript

          Für ein aktuelles Projekt bestand die Notwendigkeit Absätze als Blocksatz zu formatieren. Das Problem hierbei ist hinreichend bekannt, besonders bei schmalen Spalten kann man sich dem Thema Silbentrennung nicht erwehren. Um also ansprechenden Blocksatz erzeugen zu können, müssen wir den Browsern etwas auf die Sprünge helfen. Dieses muss zum jetzigem Zeitpunkt per JavaScript passieren.

          Warum per JavaScript? Zum einen weil eine Serverseitige Lösung sich wahrscheinlich auf Suchmaschinen auswirken würde, möglicherweise ließe sich mit einfügen von &shy; (Sollbruchstellen) eine solche Lösung umsetzen, allerdings scheint die JavaScript-Lösung doch praktikabler.

          Ich bin mir selbstverständlich bewusst darüber, dass CSS3 theoretisch per „text-justify“ die Möglichkeit bietet Blocksatz ansehnlicher zu formatieren. Praktisch jedoch wird diese Funktion bisher leider nicht unterstützt.

          Nach einigen untauglichen versuchen per jQuery, landete ich auf der Seite eines Schweizer Kollegen (1). Dieser hat sich dem Thema ausführlich gewidmet und das ganz wunderbare Hyphenator.js zusammengestellt. Inzwischen wird das Projekt bei Google Code (2) weitergeführt. Der Link zur Autorenseite hängt trotzdem an, die Funktionsweise ist durchaus interessant nachzuvollziehen.

           

            Windows 7 Library Icon Changer

            Heute ein Tipp für Windows 7 User, um Libraries etwas übersichtlicher zu gestalten. Das kleine Tool „Library Icon Changer“ macht’s möglich. Es können beliebige Icons verwendet werden, die vorgeschlagenen sind im Vorschaufenster sehr hässlich, aber nicht abschrecken lassen, da wo es drauf ankommt werden sie korrekt dargestellt.

              Nicht destruktives arbeiten in Adobe Photoshop

              Für Profis eine Selbstverständlichkeit, für viele Hobbybastler vielleicht neu: non destruktives arbeiten in Photoshop. Was ist das und warum sollte man es auch wirklich so machen? Weil es Zeit und Arbeit spart? Nicht unbedingt, aber es Schafft Ordnung und sorgt dafür das nachträgliche Veränderungen ohne erneutes importieren der Rohdaten erfolgen können. Es soll im folgenden weniger um die Arbeitstechniken an sich, als um das non destruktive Arbeiten gehen, ich werde also nicht explizit auf alle Möglichkeiten eingehen Fotos freizustellen.

              Freistellen von Fotos

              Man greift gerne zum Lassowerkzeug oder auch zum Zauberstab und ab dafür, einfach alles was weg soll der Schlächtertaste [ENTF] zum Fraß vorwerfen. So viel zum destruktiven Arbeiten.

              Die non destruktive Variante kann nur mit einer Ebenenmaske funktionieren, diese ermöglichen es uns das Bild ohne Informationsverluste freizustellen. Dafür legen wir auf der Ebene eine Maske an und stellen sicher, dass diese auch gewählt ist. Dies sehen wir durch einen kleinen Rahmen um das rechte Thumbnail in der Ebenenpalette. Bei einfachen Objekten können wir jetzt wieder zum Lasso / Zauberstab greifen, entsprechendes Objekt markieren, die Markierung umkehren und die Äußere Fläche auf der Maske mit einem Pinsel -> Farbe: Schwarz ausmalen. Bei komplexeren Objekten oder auch zum nacharbeiten, greifen wir schlicht zum Pinsel und beweisen unsere ruhige Hand. Im Umkehrschluss lassen sich Bildbestandteile mit einem weißen Pinsel wieder sichtbar machen.

              Optimierung von Fotos

              Belichtung, Kontrast, Farbe, etc. lassen sich ebenfalls non destruktiv einstellen. Dafür wählen wir die Ebene aus, wählen im Menü „Ebene“ -> „Neue Einstellungs-Ebene“ und wählen die benötigte Korrektur aus. Im folgenden Dialog muss darauf geachtet werden den Haken „Use previous Layer“ zu aktivieren, so wird die Einstellung nur auf die aktuell gewählte (darunterliegende) Ebene angewendet. In der Ebenenpalette ist dies durch einen kleinen Pfeil kenntlich gemacht.

              Anwenden von Filtern

              Seit Photoshop CS5 gibt es sogenannte Smart Filter, eine der ganz großen wichtigen Neuerungen. Wendet man Filter an geht also der Erste Klick auf die Ebene, der Zweite auf Filter -> Convert for Smart Filters. Ab hier kann es dann wie gewohnt weitergehen, mit dem großen Vorteil, dass man die angewendeten Filter auch im Nachhinein noch neu justieren oder auch wieder entfernen kann.

              UPDATE – 14.09.2012

              Soeben über eine tolle Zusammenfassung von Adobe selbst gestoßen: http://help.adobe.com/de_DE/photoshop/cs/using/WSB3154840-1191-47b7-BA5B-2BD8371C31D8a.html

                Bilder ohne HTML im WYSIWYG Editor einfügen

                Für Redakteure ist das arbeiten mit HTML erfahrungsgemäß eher lästig, man möchte doch lieber arbeiten wie eh und je. Mit dem Modul Insert geht es nun einen weiteren Schritt in Richtung „arbeiten wie in Word“. Allerdings lief dieses bei mir nur in einer speziellen Kombination auch fehlerfrei. Nicht nur für Redakteure, auch für HTML Kenner, stellt dieses Feature doch eine enorme Arbeitserleichterung dar.

                Nach der Einrichtung ist es möglich, hochgeladene CCK Bilder per Klick auf den Insert Button, in ausgewählter Imagecache Einstellung, in den Text zu integrieren.

                Erstmal zum jagen und sammeln:

                • http://drupal.org/project/insert
                • http://drupal.org/project/wysiwyg
                • http://ckeditor.com/download
                • http://drupal.org/project/colorbox

                Die oben genannten Module installieren, den CKEditor wie auf der Modulseite beschrieben im Library Verzeichnis ablegen. Falls noch nicht geschehen ein CCK Imagefield anlegen, in den Einstellungen des Feldes befindet sich nun ein Bereich namens „Insert“. Dort legen wir nun die Imagecache Voreinstellungen fest, die wir im Artikel verwenden möchten, natürlich auch jene die vom Colorbox-Modul angelegt wurden. Nun können Bilder wie oben beschrieben in den Text eingefügt werden.

                Einziges bis Dato verbliebenes Problem:

                Da das Bild nun auch ein Link ist, erhalten wir beim Doppelklick nicht die Bildeigenschaften und können somit nicht komfortabel floaten. Hier müssen also vorerst die Linkeigenschaften herhalten, im CSS Input Field geben wir hier float:left; float:right; an.

                UPDATE – 09.09.2011

                Es gibt inzwischen eine Alternativlösung: http://t.co/tZ9QkrT

                 

                  Audio Playback unter Drupal (mit Playlist)

                  Nach ein paar Stunden testen höre ich nun gerade Musik aus meinen Boxen ertönen und möchte auch anderen, die dieses Problem gerade in den Wahnsinn treibt, erleuchten. Als erstes verabschiedet euch von Flowplayer und Co. in meinen Augen eine irrsinnige Frickelei und dann auch noch Flash, nein danke! Wir haben es heute doch viel besser, nur muss man da auch erstmal drauf kommen. Wir setzen einfach auf HTML5 – Audio und zwar mit Hilfe des jPlayers. Natürlich dürfen wir User ohne aktuellen Browser auch nicht so ganz im Regen stehen lassen, der jPlayer bietet ein Flashplayer Fallback, für die Bremserfraktion.

                  Achtung! Bevor jetzt munter das Modul installiert wird und der aktuelle jPlayer in den Library Ordner geschoben wird:

                  • Drupal 7: Aktueller jPlayer
                  • Drupal 6: jPlayer 1.x

                  Getestet (mit der Drupal 6 Variante) in Chrome, Internet Explorer 9, Opera 11 und Firefox 4, läuft perfekt.

                  Also nochmal Punkt für Punkt:

                  1. SWF Tools / etc. in die Tonne prügeln.
                  2. http://drupal.org/project/jplayer runterladen und unter „sites/modules“ installieren
                  3. http://www.jplayer.org/download/ Library herunterladen (1.x für Drupal 6, 2.x für Drupal 7)
                  4. Lib unter „librarys/jplayer/jquery.jplayer.min.js“ kopieren
                  5. Modul in Drupal aktivieren
                  6. Bei der Feldansicht des Filefields eures Audio Inhaltstypen den jPlayer (mit Playlist) auswählen
                  7. Enjoy!

                  What about Views?

                  jPlayer hat zwar eine Views Integration, die vom Prinzip her auch ganz ordentlich ausschaut, nur leider funktioniert diese bei mir nicht. Folgendes Workaround:

                  1. View auf Zeilendesign: Node umstellen
                  2. Anzahl der Beiträge: 1
                  3. Filter auf euren Audio Nodetype

                  Um Playlisten durchzuschalten (einen Audio Node kann man ja nun quasi als Playlist ansehen), kann man nun noch AJAX aktivieren und die Seitennavigation.

                    Lärmende Werbebanner, Popups und Konsorten

                    Heute mal an die Kollegen, die der Auffassung sind, lauter, schriller und bunter ist der letzte Weg die Aufmerksamkeit der User zu erhaschen. Schriller und bunter, nun von mir aus, wobei das oft nicht gerade von Einfallsreichtum zeugt. Ganz fürchterlich kontraproduktiv hingegen, sind Werbeanzeigen die Laut machen. Hier sollte man es doch halten wie bei der Bundeswehr, Maul erst aufmachen wenn man dazu aufgefordert wird, sonst gilt: S C H N A U Z E  H A L T E N. Wie kann ich einem Kunden ernsthaft Werbung anbieten, die die potentiellen Endkunden unaufgefordert (v)erschreckt? Was wird wohl die erste Intention sein, wenn beim entspannten surfen urplötzlich ein schallender Lärm aus meinen Boxen ertönt? Nun ich werde ganz sicher auf die Werbung aufmerksam, aber auch ganz, ganz sicher nicht im erhofften Maße. Die Werbung wird mit großer Sicherheit schnellstmöglich geschlossen und das einzige was mit dem in dieser Sekunde vielleicht erhaschten Namen des Werbenden verbunden wird ist Ärger und nichts anderes.

                    Also um Gottes Willen: Finger weg von Werbeanzeigen die beim überfahren mit dem Cursor, oder gänzlich ohne Zutun einen höllen Lärm verbreiten, das nützt niemandem. Es gibt hier durchaus viele andere Beispiele die ich an dieser Stelle lobend hervorheben möchte, nämlich in erster Linie natürlich jene die so etwas gar nicht nötig haben. Aber auch die, die schlicht und einfach einen kleinen Lautsprecher im Banner einblenden, der natürlich default auf – MUTE – steht. Es muss immer der Grundsatz gelten, dass man den Nutzer nicht in seiner Freiheit beeinträchtigen darf, was übrigens auch der Grund ist warum man auf solche Sachen wie „target=’_blank'“ weitestgehend verzichten sollte, aber anderes Thema. Beeinflussung: Ja, natürlich – Beeinträchtigung / Zwang: Keinesfalls.

                    Natürlich gibt es Ausnahmen, immer dann wenn ein Benutzer ohnehin gleich mit einer Audio / Video Wiedergabe rechnet, kann natürlich Werbung vorgeschaltet werden. Diese Möglichkeit wird inzwischen sehr oft bei Videos genutzt und ist natürlich völlig legitim.